Hörspiele im Radio

Hörspiele

Sonntag 08:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kakadu

Kinderhörspiel Das Nordseeschwein Von Jenny Reinhardt Ab 7 Jahre Regie: Beatrix Ackers Komposition: Markus Mohr und Tan Mit: Tabea Sitte, Paula Michels, Franziska Troegner, Matthias Matschke, Martin Fenske, Martin Engler, Boris Aljinovic, Antje von der Ahe Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2000 Länge: 55"15 Moderation: Patricia Pantel Mona und Lisa sind in den Urlaub an die Nordsee gefahren. Leonardo, ihr gemeinsames Meerschwein, haben sie natürlich mitgenommen. Es vergräbt sich gern im warmen Sand. Einmal wäre es dabei fast erstickt. Aufgeregt buddeln die beiden Mädchen nach ihm, da kommt Martin vorbei und rettet das Meerschwein. Martin ist der Sohn eines Zauberers, der auf den Jahrmärkten in den kleinen Urlaubsorten auftritt. Martin gibt mächtig an, und die Mädchen verlieben sich sofort in ihn. Er verabredet sich mit beiden, weil er unbedingt das schwarze Meerschwein für seine Zaubershow haben möchte. Aber wenn zwei Mädchen den gleichen Jungen lieben, gibt es Ärger. Und immer wenn es Ärger gibt, geht dem armen Meerschwein das Fell aus. In der Zaubermanege wird es als schwarzer Teufel, als der Höhepunkt der Show angekündigt, doch so nackt ist es nur ein armes, kleines, rosa Schweinchen und alle lachen es aus.

Sonntag 11:10 Uhr SRF 3

Maloney

Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney. Wer die Hörspiel-Reihe nicht kennt, hat etwas verpasst.

Sonntag 14:00 Uhr rbb Kultur

HÖRSPIEL

Zweisprache weiße Rose Sophie Von Jörg Michael Koerbl Mit Michaela Benn, Martin Wuttke Regie: Jörg Michael Koerbl Produktion: rbb 2003

Sonntag 15:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Die Forsyte-Saga (5/9) Paris Von John Galsworthy Aus dem Englischen von Luise Wolf und Leon Schalit Mit Hanns Zischler, Rosel Zech, Grete Wurm, Gunnar Möller, Udo Schenk, Irina Wanka, Timothy Peach, Sophie von Kessel, Siemen Rühaak und anderen Komposition: Henrik Albrecht Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann BR 2002 Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr Da Irenes Untreue als Scheidungsgrund verjährt ist, muss ein neuer her. Nach langem Zögern sucht Soames sie unangemeldet auf. Aber anstatt Beweise für ihren unsittlichen Lebenswandel zu finden, verfällt er wieder Irenes Zauber. Irene allerdings fürchtet und verabscheut ihn so sehr, dass sie nach Paris flüchtet. Auch ihr Berater Jo - inzwischen ein erfolgreicher Maler - hält sich dort ein paar Wochen auf. Sie treffen sich täglich, wie Soames, der sie von einer Privatdetektei beschatten lässt, erfährt. Jo hat sich in Irene verliebt, was er ihr aber verbirgt. Sorgenvoll kehrt er nach London zurück, um von seinem Sohn Abschied zu nehmen, der als Freiwilliger in den Burenkrieg zieht. John Galsworthy (1867-1933), englischer Schriftsteller. Weltruhm mit der Roman-Trilogie Die Forsyte-Saga (veröffentlicht 1906- 21). 1932 Literaturnobelpreis. Gleichnamige TV-Verfilmungen in 26 Folgen (BBC 1967) und 10 Folgen (ITV 2002/03).

Sonntag 16:10 Uhr SRF 1

Apropos Hörspiel

Sonntag 17:04 Uhr SR2 Kulturradio

HörspielZeit: Der Zuavenoberst

von Olivier Cadiot (SR 2000) "Ich kann nicht allem zuhören, ich bediene. Ich habe eine eiserne Moral, funktioniere fehlerfrei." Bis zu dem Moment, wo Monsieur zu der Person am Ende der Tafel sagt: "Stop, he could understand." Der Diener wird misstrauisch und vermutet geheime Machenschaften. Die angestrebte höchste Perfektion führt hier zur geistigen Abdrift in humoristisch-absurde Welten...

Sonntag 17:04 Uhr WDR5

WDR 5 Hörspiel am Sonntag

Kunst Packen Von Philine Velhagen und Jan Holtmann Wenn Kunst als Paket kommt Regie: die Autor*innen Produktion: WDR 2021

Sonntag 18:00 Uhr Bremen Zwei

Hörspiel: 28 Tage lang (3/3)

Erzählt wird die Geschichte des Mädchens Mira, das sich 1943 einem Aufstand im Warschauer Ghetto anschließt. Genau 28 Tage hält der Widerstand den Nationalsozialisten stand. "Was für ein Mensch willst du sein, wie würdest du dich verhalten in so einer Situation? Würdest du töten, würdest du Leben retten, würdest du dein eigenes Leben einsetzen für andere?" - das sind die universellen Fragen, die sich leitmotivisch durch den Roman und das Hörspiel ziehen.

Sonntag 18:20 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel am Sonntag

Als ich im Sterben lag(1/3) Nach dem gleichnamigen Roman von William Faulkner Aus dem Amerikanischen von Maria Carlsson Mit: Sophie Rois, Sylvester Groth, Katleen Morgeneyer, Tom Schilling, Robert Dölle, Patrick Güldenberg, Jordi-Leon Sun, Sybille Canonica, Werner Wölbern, Lambert Hamel, Ulrich Matthes, Robert Gallinowski u. v. a. Hörspielbearbeitung und Regie: Walter Adler (Produktion: SWR 2019) Vier Tage nach ihrem Tod, die Bussarde kreisen schon, wird Addie Bundren von ihren Hinterbliebenen in die entfernte Stadt Jefferson gebracht. Dort wollte sie beigesetzt werden. Doch auf dem Weg gerät der Leichenzug in üble Schwierigkeiten, und Fuhrwerk und Sarg gehen beinahe verloren. Im Hörspiel kommen Addies Angehörige zu Wort, aber auch Freunde und Nachbarn, Arzt und Pastor. Sogar die Verstorbene selbst erhebt die Stimme - bis am Ende dieser tragikomischen letzten Reise die wahren Familienzusammenhänge offenliegen. (Teil 2, Donnerstag, 13. Mai; Teil 3, Sonntag, 16. Mai, jeweils 18.20 Uhr)

Sonntag 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Ihre Geister sehen Hörspiel und Kunstfilm nach dem Projekt "Seeing her Ghosts" von Kirsten Becken Hörspieltext von Rabea Edel Hörspielregie: Judith Lorentz Mit: Sandra Hüller, Ruth Reinecke, Svenja Liesau, Rubi Lorentz Komposition: Moritz Bossmann und Sandro Tajouri Ton und Technik: Martin Eichberg, Susanne Beyer Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021 Länge: 55" (Ursendung) Ein eindringlicher Monolog sowie ein kunstvoller Film in der Hauptrolle mit Sandra Hüller über Trauma, Familiengeheimnisse und den Umgang mit Psychosen. Wie lassen sich für das Unaussprechliche die richtigen Worte finden? Wie fühlt es sich an, wenn man mit der Welt nicht mehr zurecht kommt? Das audio-visuelle Projekt "Ihre Geister sehen" erzählt von der seelischen Erkrankung Annas. Im Hörspiel wie auch im Kunstfilm erzählt sie von Stimmen in ihrem Kopf, von Medikamenten. Sie erinnert sich an die Worte ihrer Mutter, die Geburt der Tochter, an die Liebe zu ihrem Mann und an zunächst verborgen Gebliebenes. Mutig, offen und zärtlich spricht Anna von einem Trauma und sie zeigt, wie nah und wie fremd zugleich die Welt und die eigene Familie sein können. Auszüge aus dem Hörspiel: "Ich bin ganz ruhig. Die Autos unter mir, ein endloses Band. Über mir nur der Himmel. Kein Baum weit und breit. Nur Beton. Niemand kann mich hören. Hier bin nur ich, barfuß auf dem Beton, niemand will mich hören. Ich spucke hinunter. Ich schreie, so laut ich kann. Lauter. Und lauter. Im Tal ziehen die Wolkenschatten vorüber. Ich bin nicht defekt." "Die Gravitation eines Schwarzen Loches ist so stark, dass nichts nach außen gelangen kann. Kein Lichtsignal. Nichts. Die Zeit ist verformt. Der Ereignishorizont verschiebt sich. Materie kann hineinfallen (ein Mensch, ein Stern, eine ganze Welt, ein Astronaut, zu laute Gedanken, zu leise Gedanken, Wünsche, die nie ausgesprochen werden, Dinge, von denen niemand wissen darf, Erinnerungen, die Gewissheit des eigenen Selbst, die Wahrheit, Geister, noch mehr Sterne). Eine direkte Beobachtung von schwarzen Löchern gilt als unmöglich. Aber da sitzen wir jetzt, im Garten, meine Tochter und ich, und schauen mitten hinein." Rabea Edel, geb. 1982 in Bremerhaven, Schriftstellerin, Journalistin und Fotografin. Sie schreibt regelmäßig für Magazine und Zeitungen, arbeitet in Projekten an der Schnittstelle zwischen Kunst, Kulturwirtschaft und Journalismus. Werke u.a. "Das Wasser, in dem wir schlafen" (2006), "Ein dunkler Moment" (2011). Ihre Geister sehen

Sonntag 19:00 Uhr NDR kultur

Kriminalhörspiel

Niederlage Nach dem Roman "Der Krieg, der Tod, die Pest" Von Doris Gercke Bearbeitung und Regie: Corinne Frottier Mit Hannelore Hoger, Ulrike Grote, Eva Zionitzky, Siemen Rühaak, Gerhard Garbers u.v.a. NDR 1995 Diesmal ist es der Straßenstrich an der Hamburger Süderstraße, in einem Industriegebiet an der Bille, wo Bella Block ihre Recherchen aufnimmt. Eine alte Frau hatte sie darum gebeten. Petra, ihre Enkelin, eine heroinsüchtige Prostituierte, wollte aussteigen aus dem elenden Geschäft. Nun wird sie bedroht. Bella kommt zu spät. Das Mädchen ist tot und die Großmutter verschwunden. Aber sie kommt dem Todesengel auf die Spur, einem von Zuhältern angeheuerten Killer. Und sie trifft Frank Beyer wieder, einst ihr Liebhaber und nun als Einsatzleiter der Sonderkommission "Drogen und Prostitution" auf dem Karrieretrip. Sein übereifriger Einsatz setzt den Schlusspunkt unter eine melancholische Geschichte "die von Anfang an nach Krieg roch, nach Krieg und Tod und Pest". Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. 19:00 - 19:03 Uhr Nachrichten, Wetter Kriminalhörspiel

Sonntag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Vincent Von Joey Goebel Junger Künstler soll durch Leiden kreativ werden Übersetzung aus dem Amerikanischen: Hans M. Herzog und Matthias Jendis Bearbeitung und Regie: Matthias Kapohl Harlan Eiffler: Michael Hansonis Vincent: Marek Harloff Monica: Susanne Reuter Lipowitz: Hans Peter Hallwachs Sylvain: Bernd Kuschmann Prormps: Martin Armknecht Vincent (7): Luca Kämmer Veronica: Edda Fischer Verleger: Matthias Ponnier Daphne: Pirkko Marie-Luise Cremer Kari: Daniela Bette Neil: Florian Seigerschmidt Medienstimme: Robert Steudtner Produktion: WDR 2008

Sonntag 20:00 Uhr NDR 1 Radio MV

NDR 1 Radio MV - Plappermoehl / Plattdeutsches Hörspiel

Lütt Stunn" Lüdsnack, Musik un süst noch wat Die "Plappermoehl" ist die älteste plattdeutsche Radiosendung im Nordosten. Angefangen hat alles in Dabel, als 1983 die erste "Plappermoehl" auf dem Kornboden der alten Holländerwindmühle aufgezeichnet wurde. Mittlerweile ist die Sendung unterwegs in ganz Mecklenburg-Vorpommern und meldet sich regelmäßig aus einem anderen Ort des Landes mit "ne lütt Stunn Lüdsnack, Musik un süst noch wat". Mit Humor und guter Laune moderieren Susanne Bliemel und Thomas Lenz ihren Klönsnack mit interessanten Gästen. 20:00 - 20:03 Uhr Nachrichten, Wetter, Verkehr 20:30 - 20:33 Uhr

Sonntag 21:00 Uhr SWR4 Baden-Württemberg

SWR4 BW Mundart und Musik

Hörspiele und Sketche in Mundart

Sonntag 22:00 Uhr HR2

Hörspielpremiere | Briefe aus der Hölle | Von Andreas Weiser

Pavel Polian (Hg.) | Musik & Regie: Andreas Weiser Auschwitz steht für eines der schrecklichsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte und ist Teil der fast schon ritualisierten deutschen Erinnerungskultur. Bis heute allerdings kaum wahrgenommen sind schriftliche Quellen, die im Augenblick des Erlebens der erlittenen Hölle entstanden. Nur sechs dieser einzigartigen Zeugnisse haben die Katastrophe überdauert. Es sind Tagebuchaufzeichnungen von Mitgliedern des sogenannten »Sonderkommandos« in den Gaskammern von Auschwitz.

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